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Nudeln

Udon-Nudeln: Schnelle Rezepte für Suppe & Wok | Einfach & Lecker

Klaus-Peter Rapp.

24. August 2025

Udon-Nudeln: Schnelle Rezepte für Suppe & Wok | Einfach & Lecker

Udon-Nudeln sind ein wahrer Alleskönner in der asiatischen Küche dicke, weiche Weizennudeln, die sowohl in wärmenden Suppen als auch in herzhaften Pfannengerichten glänzen. Ihre Beliebtheit verdanken sie ihrer unglaublichen Vielseitigkeit und der Fähigkeit, unterschiedlichste Aromen aufzunehmen. Dieser Artikel ist Ihr ultimativer Leitfaden, um die Welt der Udon-Nudeln zu entdecken, mit detaillierten Rezepten für Suppen und Wok-Gerichte, die garantiert gelingen.

Udon-Nudeln meistern: Schnelle Rezepte für Suppe und Wok

  • Udon sind dicke, bissfeste Weizennudeln, perfekt für wärmende Suppen und gebratene Pfannengerichte (Yaki Udon).
  • Vorgekochte Udon sind in Deutschland weit verbreitet und schnell zubereitet, da sie nur erwärmt werden müssen.
  • Die beliebtesten Zubereitungsarten umfassen klassische Brühen wie Kake Udon und vielfältige Wok-Gerichte mit Fleisch, Fisch oder Tofu.
  • Viele Udon-Rezepte sind in unter 30 Minuten fertig und ideal für eine schnelle Küche.
  • Udon sind traditionell vegan und bieten eine ausgezeichnete Basis für kreative, würzige oder cremige Saucen.

verschiedene udon nudeltypen und verpackungen

Wenn man von Udon-Nudeln spricht, meint man meist die dicken, weichen und wunderbar bissfesten Weizennudeln, die sich perfekt an jede Sauce und jede Brühe schmiegen. Ihre Textur ist einzigartig und unterscheidet sie deutlich von den feineren Ramen-Nudeln oder den rustikaleren Soba-Nudeln aus Buchweizen. Diese Vielseitigkeit macht sie zu einer idealen Basis für eine schier endlose Vielfalt an Gerichten, von einfachen, tröstlichen Suppen bis hin zu lebhaften, würzigen Pfannengerichten.

Was Udon-Nudeln so besonders macht, ist ihre charakteristische Dicke und die daraus resultierende, angenehm bissfeste Textur. Sie sind nicht zäh, aber auch nicht matschig sie bieten einen wunderbaren „Kau-Widerstand“, der viele Menschen begeistert. Im Vergleich zu Ramen, die oft dünner sind und eine leicht elastische Konsistenz haben, oder Soba, die einen nussigeren Geschmack und eine körnigere Textur aufweisen, sind Udon neutraler im Geschmack und nehmen Aromen hervorragend auf. Diese Eigenschaften machen sie zur perfekten Leinwand für eine breite Palette von kulinarischen Kreationen.

In Deutschland sind wir am verwöhntesten mit vorgekochten, vakuumverpackten Udon-Nudeln. Diese finden Sie in fast jedem größeren Supermarkt in der Asia-Abteilung oder natürlich in gut sortierten Asialäden. Der große Vorteil: Sie sind bereits vorgegart und müssen nur noch kurz in heißem Wasser oder in der Sauce erwärmt werden. Das macht die Zubereitung unglaublich schnell und unkompliziert perfekt für den Feierabend! Getrocknete Udon-Nudeln sind zwar auch erhältlich, erfordern aber eine längere Kochzeit und sind etwas seltener zu finden. Für die meisten schnellen Gerichte, insbesondere Suppen, sind die vorgekochten Varianten meine erste Wahl, da sie die Kochzeit erheblich verkürzen.

Wärmende Udon-Nudelsuppen für die Seele

Wenn es um Udon-Nudeln geht, führt kein Weg an den wärmenden, herzhaften Suppen vorbei. Sie sind der Inbegriff von Komfort-Food und ein absoluter Klassiker in der japanischen Küche. Die schlichte Eleganz einer gut gemachten Udon-Suppe, mit ihrer aromatischen Brühe und den dicken Nudeln, ist einfach unschlagbar und wärmt nicht nur den Körper, sondern auch die Seele.

Grundrezept: So gelingt Ihnen eine authentische japanische Brühe (Dashi)

Das Herzstück jeder guten japanischen Suppe ist die Brühe, und Dashi ist hierfür die Grundlage. Mit nur wenigen Zutaten zaubern Sie eine tiefgründige Umami-Basis, die Ihre Udon-Suppe auf ein neues Level hebt.

  1. Kombinieren Sie 1 Liter Wasser mit 10-20 g Kombu (getrockneter Seetang) und 10-20 g Katsuobushi (getrocknete Bonitoflocken) in einem Topf.
  2. Erhitzen Sie das Wasser langsam auf mittlerer Stufe. Achten Sie darauf, dass es nicht kocht, während der Kombu darin zieht.
  3. Sobald die Brühe kurz vor dem Siedepunkt ist (kleine Bläschen steigen auf), entfernen Sie den Kombu.
  4. Lassen Sie die Brühe nun etwa 1-2 Minuten leicht köcheln, damit sich die Aromen des Katsuobushi entfalten.
  5. Schöpfen Sie den aufsteigenden Schaum ab.
  6. Gießen Sie die Brühe durch ein feines Sieb, um die Bonitoflocken zu entfernen. Ihre Dashi ist nun fertig!

Rezeptidee 1: Kake Udon Der schlichte Genuss in unter 20 Minuten

Kake Udon ist die einfachste und vielleicht puristischste Form der Udon-Suppe. Hier steht die Qualität der Brühe und die Textur der Nudeln im Vordergrund. Perfekt, wenn es schnell gehen muss!

Zutaten für 2 Personen
400 g vorgekochte Udon-Nudeln
800 ml Dashi-Brühe (siehe Grundrezept oben)
2 EL Sojasauce
1 EL Mirin (optional, für leichte Süße)
1 Frühlingszwiebel in feine Ringe geschnitten
Optional: Etwas geriebener Ingwer
  1. Erhitzen Sie die Dashi-Brühe in einem Topf.
  2. Fügen Sie Sojasauce und Mirin hinzu und schmecken Sie die Brühe ab.
  3. Geben Sie die vorgekochten Udon-Nudeln in die heiße Brühe und erwärmen Sie sie für ca. 1-2 Minuten, bis sie durchgewärmt sind. Nicht kochen lassen!
  4. Teilen Sie die Nudeln und die Brühe auf zwei tiefe Schüsseln auf.
  5. Garnieren Sie mit frischen Frühlingszwiebelringen und optional etwas geriebenem Ingwer.

Rezeptidee 2: Pikante Rindfleisch-Udon-Suppe mit Pak Choi

Diese Suppe kombiniert die zarte Bissfestigkeit der Udon-Nudeln mit herzhaftem Rindfleisch und knackigem Pak Choi in einer leicht scharfen Brühe. Ein echtes Wohlfühlgericht!

Zutaten für 2 Personen
400 g vorgekochte Udon-Nudeln
600 ml Dashi-Brühe
150 g dünn geschnittenes Rinderhackfleisch oder Rinderhüfte
1 kleiner Bund Pak Choi in Streifen geschnitten
1 EL Sojasauce
1 TL Chiliflocken (oder nach Geschmack)
1 TL Sesamöl
1 Knoblauchzehe fein gehackt
Optional: Etwas Ingwer, gerieben
  1. Erhitzen Sie das Sesamöl in einem Topf. Braten Sie den Knoblauch und optional den Ingwer kurz an.
  2. Geben Sie das Rindfleisch hinzu und braten Sie es krümelig an.
  3. Gießen Sie die Dashi-Brühe an, fügen Sie Sojasauce und Chiliflocken hinzu. Lassen Sie alles kurz aufkochen.
  4. Geben Sie den Pak Choi hinzu und lassen Sie ihn für ca. 1-2 Minuten zusammenfallen.
  5. Fügen Sie die vorgekochten Udon-Nudeln hinzu und erwärmen Sie sie für 1-2 Minuten.
  6. Servieren Sie die Suppe heiß in tiefen Schüsseln.

Rezeptidee 3: Vegane Miso-Suppe mit Tofu, Pilzen und Udon

Eine wunderbar aromatische und sättigende vegane Option. Die herzhafte Miso-Paste harmoniert perfekt mit dem Tofu, den Pilzen und den Udon-Nudeln.

Zutaten für 2 Personen
400 g vorgekochte Udon-Nudeln
800 ml Gemüsebrühe oder vegane Dashi-Alternative
2-3 EL Miso-Paste (hell oder dunkel, je nach Geschmack)
150 g fester Tofu gewürfelt und optional angebraten
100 g Pilze (z.B. Shiitake oder Champignons) in Scheiben geschnitten
1 EL Sojasauce
1 Frühlingszwiebel in feine Ringe geschnitten
Optional: Etwas geriebener Ingwer
  1. Bringen Sie die Gemüsebrühe in einem Topf zum Kochen.
  2. Fügen Sie die Pilzscheiben hinzu und lassen Sie sie ca. 3-5 Minuten köcheln.
  3. Nehmen Sie die Brühe vom Herd. Rühren Sie die Miso-Paste in einer kleinen Schüssel mit etwas heißer Brühe glatt, damit sie sich besser auflöst. Geben Sie die aufgelöste Miso-Paste zurück in den Topf. Wichtig: Die Suppe nach Zugabe der Miso-Paste nicht mehr kochen lassen, da sonst die wertvollen Inhaltsstoffe und der Geschmack verloren gehen.
  4. Fügen Sie die vorgekochten Udon-Nudeln, den gewürfelten Tofu und optional den geriebenen Ingwer hinzu. Erwärmen Sie alles vorsichtig für 1-2 Minuten.
  5. Schmecken Sie die Suppe mit Sojasauce ab.
  6. Servieren Sie die Suppe in Schüsseln und garnieren Sie mit Frühlingszwiebeln.

Yaki Udon: Schnell, knackig, unwiderstehlich aus dem Wok

Neben den Suppen sind gebratene Udon-Nudeln, bekannt als Yaki Udon, eine weitere unglaublich beliebte Art, diese vielseitigen Nudeln zu genießen. Hier trifft die weiche Textur der Udon auf die Hitze des Woks, kombiniert mit knackigem Gemüse und einer würzigen Sauce. Das Ergebnis ist ein schnelles, geschmacksintensives Gericht, das perfekt für jede Gelegenheit ist.

Die perfekte Yaki-Udon-Soße: Das Geheimnis für den richtigen Geschmack

Eine gute Yaki-Udon-Sauce ist der Schlüssel zu einem gelungenen Gericht. Sie sollte eine ausgewogene Mischung aus salzig, süß und umami bieten. Hier ist eine einfache Teriyaki-ähnliche Basis, die Sie nach Belieben anpassen können.

Zutaten für die Sauce (ca. 4 Portionen)
4 EL Sojasauce
2 EL Mirin
1 EL Sake (optional)
1 TL Zucker (braun oder weiß)
1 TL geriebener frischer Ingwer
1/2 TL geriebene Knoblauchzehe (optional)

Alle Zutaten für die Sauce in einer kleinen Schüssel gut vermischen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Probieren Sie die Sauce und passen Sie die Süße oder Salzigkeit nach Ihrem Geschmack an.

Rezeptidee 1: Yaki Udon mit Hähnchen und knackigem Gemüse

Ein Klassiker, der immer schmeckt: herzhaftes Hähnchenfleisch trifft auf bunte, knackige Gemüsesorten und die wunderbaren Udon-Nudeln, alles umhüllt von einer köstlichen Sauce.

Zutaten für 2 Personen
400 g vorgekochte Udon-Nudeln
150 g Hähnchenbrustfilet in Streifen geschnitten
1 kleiner Brokkoli in Röschen geteilt
1 Karotte in feine Streifen geschnitten
1/2 rote Paprika in Streifen geschnitten
1 Frühlingszwiebel in Ringe geschnitten
2 EL Pflanzenöl
Yaki-Udon-Sauce (siehe oben)
Optional: Sesam zum Bestreuen
  1. Erhitzen Sie 1 EL Pflanzenöl im Wok oder einer großen Pfanne bei hoher Hitze. Braten Sie das Hähnchenfleisch rundherum scharf an, bis es gar ist. Nehmen Sie es aus dem Wok und stellen Sie es beiseite.
  2. Geben Sie das restliche Öl in den Wok. Fügen Sie Brokkoli und Karotten hinzu und braten Sie sie unter Rühren für ca. 2-3 Minuten an.
  3. Geben Sie die Paprikastreifen hinzu und braten Sie sie kurz mit.
  4. Fügen Sie die vorgekochten Udon-Nudeln und das gebratene Hähnchenfleisch hinzu.
  5. Gießen Sie die vorbereitete Yaki-Udon-Sauce darüber und schwenken Sie alles gut durch, bis die Nudeln und das Gemüse gleichmäßig mit Sauce überzogen sind und alles gut erhitzt ist (ca. 2 Minuten).
  6. Garnieren Sie mit Frühlingszwiebelringen und optional Sesam.

Rezeptidee 2: Gebratene Udon-Nudeln mit Garnelen und Knoblauch

Eine schnelle und elegante Variante, bei der saftige Garnelen und aromatischer Knoblauch die Hauptrolle spielen. Perfekt für einen leichten, aber geschmackvollen Abend.

Zutaten für 2 Personen
400 g vorgekochte Udon-Nudeln
200 g Garnelen geschält und entdarmt
2 Knoblauchzehen fein gehackt
1 kleiner Bund Frühlingszwiebeln in Ringe geschnitten (weiße und grüne Teile getrennt)
1 EL Sojasauce
1 TL Sesamöl
2 EL Pflanzenöl
Optional: Etwas Chili, fein gehackt
  1. Erhitzen Sie 1 EL Pflanzenöl im Wok. Braten Sie die Garnelen zusammen mit dem gehackten Knoblauch und optional Chili für ca. 2-3 Minuten, bis sie rosa und gar sind. Nehmen Sie sie aus dem Wok und stellen Sie sie beiseite.
  2. Geben Sie das restliche Öl in den Wok. Fügen Sie die weißen Teile der Frühlingszwiebeln hinzu und braten Sie sie kurz an.
  3. Geben Sie die vorgekochten Udon-Nudeln in den Wok.
  4. Fügen Sie die gebratenen Garnelen hinzu.
  5. Gießen Sie die Sojasauce und das Sesamöl darüber. Schwenken Sie alles gut durch, bis die Nudeln heiß sind und alles gut vermischt ist.
  6. Garnieren Sie mit den grünen Teilen der Frühlingszwiebeln und optional etwas Sesam.

Rezeptidee 3: Vegetarisches Yaki Udon mit Teriyaki-Tofu und Gemüse

Eine herzhafte vegetarische Option, bei der knusprig gebratener Tofu mit einer süß-salzigen Teriyaki-Sauce und frischem Gemüse kombiniert wird. Ein echter Genuss!

Zutaten für 2 Personen
400 g vorgekochte Udon-Nudeln
200 g fester Tofu gut ausgedrückt und in Würfel geschnitten
1 EL Sojasauce (für den Tofu)
1 EL Speisestärke (für den Tofu)
1 kleiner Brokkoli in Röschen geteilt
1 Karotte in feine Streifen geschnitten
1/2 gelbe Paprika in Streifen geschnitten
1 Frühlingszwiebel in Ringe geschnitten
3 EL Pflanzenöl
Yaki-Udon-Sauce (siehe oben)
Optional: Geröstete Sesamsamen zum Bestreuen
  1. Mischen Sie die Tofuwürfel mit 1 EL Sojasauce und der Speisestärke, bis sie gut bedeckt sind.
  2. Erhitzen Sie 2 EL Pflanzenöl im Wok bei mittlerer bis hoher Hitze. Braten Sie die Tofuwürfel rundherum goldbraun und knusprig an. Nehmen Sie den Tofu aus dem Wok und stellen Sie ihn beiseite.
  3. Geben Sie das restliche Öl in den Wok. Braten Sie Brokkoli und Karotten für ca. 2-3 Minuten an.
  4. Fügen Sie die Paprikastreifen hinzu und braten Sie sie kurz mit.
  5. Geben Sie die vorgekochten Udon-Nudeln und den gebratenen Tofu in den Wok.
  6. Gießen Sie die vorbereitete Yaki-Udon-Sauce darüber und schwenken Sie alles gut durch, bis die Nudeln und das Gemüse gleichmäßig mit Sauce überzogen sind und alles gut erhitzt ist (ca. 2 Minuten).
  7. Garnieren Sie mit Frühlingszwiebelringen und optional gerösteten Sesamsamen.

Udon neu gedacht: Cremige und würzige Kreationen zum Verlieben

Wer sagt, dass Udon immer nur in klaren Brühen oder Teriyaki-Saucen glänzen kann? Ich liebe es, mit Udon-Nudeln zu experimentieren und sie in cremige, reichhaltige oder auch feurig-scharfe Saucen zu hüllen. Diese Rezepte zeigen, wie vielseitig Udon sein kann und wie sie sich mühelos an neue Geschmackswelten anpassen.

Rezeptidee 1: Cremige Erdnuss-Udon mit Brokkoli und Edamame

Eine Fusion aus asiatischen und globalen Aromen, die begeistert: Die cremige Erdnusssauce umhüllt die Udon-Nudeln perfekt und harmoniert wunderbar mit dem knackigen Gemüse.

Zutaten für 2 Personen
400 g vorgekochte Udon-Nudeln
150 g Brokkoli in kleinen Röschen
100 g Edamame (geschält) frisch oder tiefgekühlt
1 EL Pflanzenöl
Für die Sauce:
3 EL Erdnussbutter (cremig)
2 EL Sojasauce
1 EL Limettensaft
1 EL Honig oder Ahornsirup
1 Knoblauchzehe fein gehackt
1/2 TL geriebener Ingwer
Ca. 100-150 ml heißes Wasser zum Verdünnen
Optional: Gehackte Erdnüsse und Koriander zum Garnieren
  1. Bringen Sie einen Topf mit Salzwasser zum Kochen. Geben Sie die Brokkoliröschen und Edamame hinein und blanchieren Sie sie für ca. 2-3 Minuten, bis sie bissfest sind. Gießen Sie sie ab und schrecken Sie sie kurz mit kaltem Wasser ab.
  2. Währenddessen alle Zutaten für die Sauce in einer Schüssel verrühren. Geben Sie nach und nach heißes Wasser hinzu und rühren Sie, bis eine glatte, cremige Sauce entsteht, die leicht vom Löffel läuft.
  3. Erhitzen Sie das Pflanzenöl in einer großen Pfanne oder einem Wok. Geben Sie die vorgekochten Udon-Nudeln und die blanchierten Brokkoli- und Edamame-Stücke hinzu.
  4. Gießen Sie die Erdnusssauce über die Nudeln und das Gemüse. Schwenken Sie alles gut durch, bis die Nudeln und das Gemüse gleichmäßig mit Sauce überzogen sind und alles gut erhitzt ist (ca. 2 Minuten).
  5. Servieren Sie die cremigen Erdnuss-Udon sofort und garnieren Sie optional mit gehackten Erdnüssen und frischem Koriander.

Rezeptidee 2: Udon-Nudeln in cremiger Kokos-Curry-Soße

Diese vegane Variante ist ein Fest für die Sinne! Die cremige Kokosmilch, verfeinert mit Curry und Ingwer, umhüllt die Udon-Nudeln und sorgt für ein exotisches Geschmackserlebnis.

Zutaten für 2 Personen
400 g vorgekochte Udon-Nudeln
1 EL Pflanzenöl
1 kleine Zwiebel fein gehackt
1 Knoblauchzehe fein gehackt
1 TL geriebener Ingwer
1-2 EL rote Currypaste (je nach Schärfewunsch)
400 ml Kokosmilch (vollfett)
1 EL Sojasauce
1 TL Limettensaft
Optional: Etwas Gemüse (z.B. Paprika, Zuckerschoten)
Optional: Frischer Koriander oder Frühlingszwiebeln zum Garnieren
  1. Erhitzen Sie das Pflanzenöl in einer Pfanne oder einem Wok. Dünsten Sie die Zwiebel, Knoblauch und Ingwer an, bis sie duften.
  2. Fügen Sie die rote Currypaste hinzu und braten Sie sie unter Rühren für ca. 1 Minute mit an, um die Aromen freizusetzen.
  3. Gießen Sie die Kokosmilch hinzu und rühren Sie gut um. Bringen Sie die Sauce zum leichten Köcheln.
  4. Wenn Sie Gemüse verwenden, geben Sie es jetzt hinzu und lassen Sie es für ca. 3-5 Minuten garen, bis es bissfest ist.
  5. Fügen Sie die vorgekochten Udon-Nudeln hinzu und erwärmen Sie sie für 1-2 Minuten in der Sauce.
  6. Schmecken Sie die Sauce mit Sojasauce und Limettensaft ab.
  7. Servieren Sie die cremigen Kokos-Curry-Udon heiß und garnieren Sie optional mit frischem Koriander oder Frühlingszwiebeln.

Rezeptidee 3: Scharfe Gochujang-Udon mit Frühlingszwiebeln (Korean Style)

Für Liebhaber von Schärfe und Umami: Gochujang, die koreanische Chilipaste, verleiht diesen Udon-Nudeln eine intensive Würze und eine wunderbare Tiefe. Einfach, aber unglaublich geschmacksintensiv!

Zutaten für 2 Personen
400 g vorgekochte Udon-Nudeln
2 EL Gochujang (koreanische Chilipaste) (Menge je nach Schärfewunsch anpassen)
1 EL Sojasauce
1 EL Mirin oder Zucker
1 TL Sesamöl
1 Knoblauchzehe fein gehackt
1 Frühlingszwiebel in Ringe geschnitten (weiße und grüne Teile getrennt)
1 EL Pflanzenöl
Optional: Geröstete Sesamsamen zum Bestreuen
  1. In einer kleinen Schüssel Gochujang, Sojasauce, Mirin (oder Zucker) und Sesamöl gut verrühren.
  2. Erhitzen Sie das Pflanzenöl in einer Pfanne oder einem Wok. Braten Sie den gehackten Knoblauch und die weißen Teile der Frühlingszwiebeln kurz an.
  3. Geben Sie die vorgekochten Udon-Nudeln in die Pfanne.
  4. Gießen Sie die Gochujang-Sauce darüber und schwenken Sie alles gut durch, bis die Nudeln gleichmäßig überzogen und gut erhitzt sind (ca. 2 Minuten).
  5. Garnieren Sie mit den grünen Teilen der Frühlingszwiebeln und optional gerösteten Sesamsamen.

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Vom Einkauf bis zum Topping: So wird Ihr Udon-Gericht perfekt

Neben den reinen Rezepten gibt es ein paar grundlegende Tipps und Tricks, die den Unterschied machen können, wenn es darum geht, das Beste aus Ihren Udon-Nudeln herauszuholen. Von der richtigen Zubereitung bis hin zu den perfekten Garnituren hier sind meine gesammelten Weisheiten.

Der kleine Nudel-Guide: So kochen (oder erwärmen) Sie Udon richtig

Die Zubereitung von Udon ist denkbar einfach, besonders wenn man die in Deutschland gängigen vorgekochten Varianten verwendet. Hier die wichtigsten Punkte:

  1. Vorgekochte Udon: Diese Nudeln sind bereits gegart. Öffnen Sie die Verpackung und spülen Sie die Nudeln kurz unter fließendem Wasser ab, um überschüssige Stärke zu entfernen. Geben Sie sie dann für 1-2 Minuten direkt in die heiße Suppe oder Sauce, um sie zu erwärmen. Wichtig: Sie müssen nicht zusätzlich gekocht werden und sollten nicht zu lange in der Flüssigkeit bleiben, sonst werden sie matschig.
  2. Getrocknete Udon: Wenn Sie getrocknete Udon-Nudeln verwenden, folgen Sie den Anweisungen auf der Verpackung. In der Regel müssen sie in reichlich kochendem Wasser für etwa 8-12 Minuten gegart werden, bis sie die gewünschte Bissfestigkeit erreichen. Danach abgießen und wie gewohnt weiterverarbeiten.

Die besten Toppings: Was passt zu Suppe und was zum Wok-Gericht?

Toppings sind das i-Tüpfelchen jedes Gerichts und verleihen ihm nicht nur Geschmack, sondern auch Textur und optische Anziehungskraft. Hier sind einige meiner Favoriten:

  • Für Udon-Suppen:
    • Frühlingszwiebeln (in feine Ringe geschnitten) ein Muss!
    • Geriebener frischer Ingwer
    • Ein paar Tropfen Chiliöl oder frische Chilis
    • Geröstete oder ungeröstete Noriblätter (Seetang), in Streifen geschnitten
    • Ein gekochtes Ei (z.B. Ramen-Ei)
    • Gegrillter oder frittierter Tofu
    • Gegrilltes Hähnchen oder Rindfleisch
  • Für Yaki Udon (gebratene Udon):
    • Frühlingszwiebeln (besonders die grünen Teile)
    • Geröstete Sesamsamen
    • Ein Schuss zusätzliches Sesamöl
    • Ein Klecks Sriracha oder andere scharfe Sauce
    • Eingelegter Ingwer (Gari)
    • Frischer Koriander
    • Knusprig gebratener Tofu oder Tempeh

Typische Fehler bei der Zubereitung von Udon und wie Sie sie einfach vermeiden

Auch bei so einfachen Nudeln kann man ein paar Fehler machen. Hier sind die häufigsten Stolpersteine und wie Sie sie umgehen:

  • Überkochen der vorgekochten Udon: Das ist der häufigste Fehler. Vorgekochte Udon müssen nur erwärmt werden, nicht gekocht. Wenn sie zu lange in der heißen Flüssigkeit sind, werden sie matschig und verlieren ihre angenehme Bissfestigkeit. Geben Sie sie wirklich erst ganz am Ende hinzu und nur für 1-2 Minuten.
  • Falsche Nudelwahl für das Gericht: Während alle Udon-Varianten vielseitig sind, eignen sich die dickeren, weicheren Varianten oft besser für Suppen, da sie die Brühe gut aufsaugen. Für Wok-Gerichte können auch etwas festere oder getrocknete Udon eine gute Wahl sein, aber die vorgekochten funktionieren hier meist am besten wegen der schnellen Zubereitung.
  • Zu wenig Würze in der Sauce/Brühe: Scheuen Sie sich nicht, die Saucen und Brühen gut abzuschmecken! Die neutralen Udon-Nudeln brauchen eine kräftige Grundlage. Probieren Sie immer wieder und passen Sie Salz, Süße und Säure an.
  • Zu viel Wasser in der Pfanne bei Yaki Udon: Wenn Sie zu viel Gemüse auf einmal in den Wok geben oder das Gemüse nicht gut abtropft, kann sich viel Wasser bilden. Das verhindert, dass die Nudeln schön anbraten und die Sauce eindickt. Braten Sie lieber in Etappen, wenn nötig.
  • Keine Vorbereitung (Mise en Place): Gerade bei schnellen Gerichten wie Yaki Udon ist es wichtig, alle Zutaten vorbereitet zu haben, bevor Sie mit dem Kochen beginnen. Der Wok wird sehr heiß, und alles muss schnell gehen.
  • Häufige Fragen:
    • Muss man vorgekochte Udon-Nudeln kochen? Nein, sie müssen nur kurz erwärmt werden, meist 1-2 Minuten in heißer Flüssigkeit.
    • Wie viele Kalorien haben Udon-Nudeln? Gekochte Udon-Nudeln haben etwa 130 kcal pro 100 Gramm. Dies kann je nach Zubereitung und Sauce variieren.
    • Sind Udon-Nudeln vegan? Ja, traditionell bestehen Udon-Nudeln nur aus Weizenmehl, Wasser und Salz und sind somit vegan. Achten Sie bei Fertigprodukten oder Saucen aber immer auf die Zutatenliste.
    • Kann man Udon-Nudeln selber machen? Ja, das ist durchaus möglich! Der Teig ist relativ einfach herzustellen, erfordert aber etwas Geduld und Kraft beim Kneten sowie Ruhezeit.

Häufig gestellte Fragen

Nein, vorgekochte Udon-Nudeln müssen nur kurz in heißer Flüssigkeit erwärmt werden, meist 1-2 Minuten. Sie sind bereits gegart und werden sonst matschig.

Ja, traditionell bestehen Udon-Nudeln nur aus Weizenmehl, Wasser und Salz. Sie sind somit vegan. Bei Fertigprodukten oder Saucen aber immer die Zutatenliste prüfen.

Gekochte Udon-Nudeln haben etwa 130 kcal pro 100 Gramm. Die Kalorienzahl kann je nach Zubereitung und Sauce variieren.

Udon sind dicker, weicher und bissfester. Ramen sind meist dünner, oft elastischer und haben einen neutraleren bis leicht herzhaften Eigengeschmack.

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Autor Klaus-Peter Rapp
Klaus-Peter Rapp
Ich bin Klaus-Peter Rapp und bringe über 15 Jahre Erfahrung in der Kulinarik mit, wobei ich mich besonders auf die Verbindung von traditioneller und moderner Küche spezialisiert habe. Mein beruflicher Werdegang umfasst sowohl die Arbeit in renommierten Restaurants als auch die Entwicklung eigener gastronomischer Konzepte, was mir ein tiefes Verständnis für die vielfältigen Facetten der Kulinarik vermittelt hat. Mit einer Leidenschaft für regionale Zutaten und nachhaltige Zubereitungsmethoden strebe ich danach, die Leser für die Besonderheiten der deutschen Küche zu begeistern. Mein Ziel ist es, durch informative und inspirierende Beiträge ein Bewusstsein für die Qualität und den Ursprung der Lebensmittel zu schaffen. Dabei lege ich großen Wert auf die Bereitstellung von verlässlichen Informationen, um das Vertrauen der Leser zu gewinnen. Ich freue mich darauf, meine Kenntnisse und Erfahrungen auf landgasthof-carolus.de zu teilen und hoffe, dass meine Beiträge dazu beitragen, die Freude am Kochen und Genießen zu fördern.

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