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Udon Nudeln Rezept: Einfach & Lecker selbstgemacht | Kitsune & Yaki

Ekkehard Hohmann.

11. September 2025

Udon Nudeln Rezept: Einfach & Lecker selbstgemacht | Kitsune & Yaki

Inhaltsverzeichnis

Wenn Sie sich nach einer wärmenden, herzhaften Mahlzeit sehnen, die sowohl einfach zuzubereiten als auch unglaublich vielseitig ist, dann sind Sie hier genau richtig. Udon-Nudeln, diese dicken, befriedigenden Weizennudeln, sind ein Eckpfeiler der japanischen Küche und bieten eine wunderbare Leinwand für eine Vielzahl von Aromen. In diesem Artikel tauchen wir tief in die Welt der Udon-Rezepte ein, von der perfekten Brühe bis hin zu kreativen Variationen, die Sie ganz einfach zu Hause nachkochen können.

Udon-Nudeln zubereiten: Rezepte, Zutaten und Tipps für den perfekten Genuss

  • Udon-Nudeln sind dicke Weizennudeln, die heiß in Suppen (z.B. Kitsune Udon) oder gebraten (Yaki Udon) serviert werden können.
  • Die Basis vieler Udon-Gerichte ist eine aromatische Brühe (Kakejiru) aus Dashi, Sojasauce und Mirin.
  • Vorgekochte Udon-Nudeln sind in deutschen Supermärkten weit verbreitet und ideal für schnelle Gerichte.
  • Wichtige Zutaten wie Dashi-Pulver, japanische Sojasauce und Mirin sind in Asiamärkten und gut sortierten Supermärkten erhältlich.
  • Für Experimentierfreudige lassen sich Udon-Nudeln auch mit nur drei Zutaten (Mehl, Wasser, Salz) selbst herstellen.

Mehr als nur eine Nudelsuppe: Was Udon so besonders macht

Udon-Nudeln sind weit mehr als nur eine weitere Art von Nudeln; sie sind ein kulinarisches Erlebnis für sich. Ihre charakteristische Dicke und zähe Textur, bekannt als "mochi mochi", macht sie zu einer befriedigenden Basis für eine Vielzahl von Gerichten. Ob in einer dampfenden Suppe, die Sie an kalten Tagen wärmt, oder als Teil eines herzhaften Pfannengerichts Udon-Nudeln passen sich geschmacklich wunderbar an. In diesem Artikel werde ich Ihnen zeigen, wie Sie die köstlichsten Udon-Gerichte zubereiten können, von den Grundzutaten bis hin zu raffinierten Rezeptideen.

Von heiß bis kalt: Die überraschende Vielseitigkeit der dicken Weizennudel

Die wahre Stärke von Udon-Nudeln liegt in ihrer unglaublichen Vielseitigkeit. Sie sind nicht auf heiße Suppen beschränkt, obwohl Gerichte wie Kake Udon, bei denen die Nudeln in einer einfachen, aber geschmacksintensiven Brühe serviert werden, zweifellos zu den beliebtesten gehören. Aber haben Sie schon einmal Kitsune Udon probiert, mit seinem süßlich-salzigen frittierten Tofu? Oder wie wäre es mit Yaki Udon, bei dem die Nudeln mit Fleisch, Gemüse und einer würzigen Sauce in der Pfanne gebraten werden? Diese Vielfalt zeigt, dass Udon-Nudeln sowohl als wärmende Hauptmahlzeit als auch als leichter, aber sättigender Lunch glänzen können.

Dashi Zutaten Kombu Katsuobushi Mirin Sojasauce

Die perfekte Brühe zubereiten: Das Herzstück jedes Udon-Gerichts

Die 3 magischen Zutaten: Dashi, Sojasauce und Mirin im Detail

Dashi
Dashi ist der Grundpfeiler der japanischen Küche und bildet oft die Basis für Suppen und Saucen. Die einfachste und schnellste Methode, Dashi zuzubereiten, ist die Verwendung von Instant-Dashi-Pulver, das in den meisten Asiamärkten und auch in gut sortierten Supermärkten erhältlich ist. Für ein authentischeres Geschmackserlebnis können Sie Dashi auch selbst herstellen, indem Sie Kombu (ein getrockneter Seetang) und Katsuobushi (Bonitoflocken) auskochen. Diese Zutaten finden Sie ebenfalls in Asialäden.
Sojasauce
Bei der Sojasauce empfehle ich die Verwendung einer japanischen Sojasauce, auch Shoyu genannt. Für die Udon-Brühe eignet sich besonders gut Usukuchi Shoyu, eine helle Sojasauce, die weniger Farbe abgibt, aber dennoch viel Geschmack mitbringt. Eine bekannte und gut verfügbare Marke ist Kikkoman.
Mirin
Mirin ist ein süßer Reiswein, der dem Gericht eine subtile Süße und Glanz verleiht. Es gibt echten Mirin (Hon Mirin) mit einem höheren Alkoholgehalt und "Mirin-fu chomiryo", eine Mirin-Art-Würze, die oft günstiger ist und weniger Alkohol enthält. Beide sind in Asiamärkten erhältlich, und oft findet man auch die Mirin-Art-Würze in größeren Supermärkten.

Schritt-für-Schritt-Anleitung: So gelingt Ihnen die authentische Brühe in 10 Minuten

  1. Mischen Sie in einem Topf etwa 400 ml Wasser mit 1 Teelöffel Instant-Dashi-Pulver.
  2. Geben Sie 2 Esslöffel japanische Sojasauce (Usukuchi, falls verfügbar, sonst normale helle Sojasauce) hinzu.
  3. Fügen Sie 1 Esslöffel Mirin hinzu.
  4. Erhitzen Sie die Mischung langsam auf dem Herd, bis sie heiß ist. Wichtig: Die Brühe sollte nicht kochen, da dies den feinen Geschmack beeinträchtigen kann.
  5. Schmecken Sie die Brühe ab und passen Sie die Mengen von Sojasauce und Mirin nach Ihrem persönlichen Geschmack an.

Diese einfache Brühe, bekannt als Kakejiru, ist die perfekte Grundlage für viele Udon-Gerichte.

Vegane Alternative: Wie Sie eine reichhaltige Umami-Brühe ohne Fisch zubereiten

Wenn Sie eine vegane Variante bevorzugen, können Sie eine köstliche Dashi-Brühe ganz ohne tierische Produkte zubereiten. Dazu weichen Sie zunächst ein Stück Kombu (etwa 10x10 cm) für mindestens 30 Minuten in kaltem Wasser ein. Anschließend erhitzen Sie das Wasser langsam mit dem Kombu, bis kurz vor dem Siedepunkt. Nehmen Sie den Kombu heraus, bevor das Wasser kocht, um Bitterkeit zu vermeiden. Für zusätzlichen Umami-Geschmack können Sie nun ein paar getrocknete Shiitake-Pilze hinzufügen und diese etwa 10-15 Minuten mitköcheln lassen. Diese vegane Dashi-Brühe ist eine hervorragende Alternative und verleiht Ihren Udon-Gerichten eine tiefe, herzhafte Note.

Kitsune Udon mit Aburaage und Frühlingszwiebeln

Klassisches Rezept für Einsteiger: Kitsune Udon

Zutatenliste: Was Sie wirklich im Supermarkt oder Asiamarkt brauchen

  • 2 Portionen Udon-Nudeln (vorgekocht, getrocknet oder gefroren)
  • Für die Kakejiru-Brühe: ca. 800 ml Wasser, 2 Teelöffel Instant-Dashi-Pulver, 4 Esslöffel japanische Sojasauce, 2 Esslöffel Mirin
  • Für das Aburaage-Topping: 2 Scheiben Aburaage (frittierter Tofu), 100 ml Dashi-Brühe (oder Wasser mit etwas Dashi-Pulver), 1 Esslöffel Sojasauce, 1 Teelöffel Zucker
  • Garnitur: Gehackte Frühlingszwiebeln

Die meisten dieser Zutaten finden Sie in gut sortierten Supermärkten oder spezialisierten Asialäden.

Die Zubereitung der Nudeln: Vorgekocht, getrocknet oder gefroren was ist am besten?

Wenn es schnell gehen soll, sind vorgekochte, vakuumverpackte Udon-Nudeln die beste Wahl. Sie sind bereits gar und müssen nur kurz in heißem Wasser erwärmt oder direkt in die heiße Brühe gegeben werden. Getrocknete Udon-Nudeln erfordern eine längere Kochzeit, ähneln aber in ihrer Textur oft frischen Nudeln. Gefrorene Udon-Nudeln bieten einen guten Kompromiss zwischen Kochzeit und Textur. Ich persönlich greife für den Alltag oft zu den vorgekochten, da sie die Zubereitung auf unter 15 Minuten reduzieren.

Der süße Tofu (Aburaage): Das Geheimnis des perfekten Toppings

Aburaage ist ein frittierter Tofu, der für Kitsune Udon unerlässlich ist. Er hat eine luftige, leicht knusprige Textur und nimmt Marinaden wunderbar auf. Um ihn für Kitsune Udon vorzubereiten, werden die Aburaage-Scheiben kurz in heißem Wasser blanchiert, um überschüssiges Öl zu entfernen. Anschließend werden sie in einer Mischung aus Dashi-Brühe, Sojasauce und Zucker sanft geköchelt, bis sie die süßlich-salzige Marinade aufgesogen haben. Das Ergebnis ist ein zarter, geschmacksintensiver Tofu, der perfekt mit der Udon-Brühe harmoniert.

Anleitung: Vom Kochen der Nudeln bis zum Servieren

  1. Bereiten Sie die Kakejiru-Brühe wie oben beschrieben zu und halten Sie sie warm.
  2. Falls Sie Aburaage verwenden: Blanchieren Sie die Tofuscheiben kurz in heißem Wasser, lassen Sie sie abtropfen und köcheln Sie sie dann in der Dashi-Sojasauce-Zucker-Mischung für etwa 5 Minuten, bis sie die Flüssigkeit aufgenommen haben.
  3. Kochen Sie die Udon-Nudeln gemäß Packungsanleitung. Vorgekochte Nudeln werden meist nur 1-2 Minuten in heißem Wasser erwärmt.
  4. Gießen Sie die Nudeln ab und verteilen Sie sie auf zwei tiefe Schüsseln.
  5. Gießen Sie die heiße Kakejiru-Brühe über die Nudeln.
  6. Legen Sie je eine marinierte Aburaage-Scheibe auf jede Portion.
  7. Garnieren Sie mit frisch gehackten Frühlingszwiebeln.

Tipp von Klaus-Peter: Ein paar Tropfen japanisches Chiliöl (Rayu) können dem Gericht eine angenehme Schärfe verleihen, falls Sie es etwas würziger mögen.

Yaki Udon mit Gemüse und Fleisch in der Pfanne

Schnell und lecker: Yaki Udon aus der Pfanne

Was ist der Unterschied zu einer Udon-Suppe?

Der Hauptunterschied zwischen Yaki Udon und einer Udon-Suppe liegt in der Zubereitungsart und der Konsistenz. Während bei Udon-Suppen die Nudeln in einer flüssigen Brühe serviert werden, werden Yaki Udon-Nudeln in einer Pfanne gebraten. Dies bedeutet, dass sie mit einer dickeren, oft würzigeren Sauce überzogen sind und weniger Flüssigkeit im Gericht vorhanden ist. Es ist eher vergleichbar mit einem Nudelgericht wie Yakisoba, nur eben mit den charakteristischen dicken Udon-Nudeln.

Rezept: So braten Sie Udon-Nudeln in unter 20 Minuten

  1. Erhitzen Sie 1 Esslöffel Pflanzenöl in einer großen Pfanne oder einem Wok bei mittlerer bis hoher Hitze.
  2. Braten Sie 150-200g dünn geschnittenes Schweinefleisch (z.B. Bauchfleisch) oder Hähnchenfleisch an, bis es gar ist. Nehmen Sie es aus der Pfanne und stellen Sie es beiseite.
  3. Geben Sie etwas mehr Öl in die Pfanne und braten Sie Ihr bevorzugtes Gemüse (siehe unten) für 2-3 Minuten an, bis es leicht bissfest ist.
  4. Fügen Sie 2 Portionen vorgekochte Udon-Nudeln hinzu und braten Sie sie kurz mit an.
  5. Geben Sie das Fleisch zurück in die Pfanne.
  6. Mischen Sie für die Sauce: 3 Esslöffel Sojasauce, 1 Esslöffel Mirin, 1 Teelöffel Zucker und optional etwas Austernsauce oder Dashi-Pulver. Gießen Sie die Sauce über die Nudeln und das Gemüse.
  7. Braten Sie alles gut durch, bis die Sauce eingedickt ist und die Nudeln gleichmäßig überzogen sind.
  8. Servieren Sie sofort.

Mit etwas Vorbereitung ist dieses Gericht tatsächlich in weniger als 20 Minuten fertig!

Welches Gemüse und Protein passt am besten zu gebratenen Udon?

  • Gemüse: Karotten (in feine Streifen geschnitten), Chinakohl oder Weißkohl (in Streifen), Zwiebeln (in Spalten), Pilze (z.B. Shiitake oder Champignons, in Scheiben), Paprika (in Streifen), Zuckerschoten, Brokkoliröschen.
  • Protein: Dünn geschnittenes Schweinefleisch (Bauch oder Nacken), Hähnchenbrust oder -schenkel, Rindfleisch (z.B. Hüfte), Tofu (fest, gewürfelt und angebraten), Garnelen.

Werden Sie zum Udon-Meister: Toppings und Variationen

Die beliebtesten Toppings: Von Tempura bis zu Frühlingszwiebeln

  • Aburaage: Der süßlich marinierte frittierte Tofu, wie bei Kitsune Udon.
  • Tempura: Knusprig frittierte Garnelen oder Gemüse (z.B. Süßkartoffel, Aubergine, Zucchini) sind eine luxuriöse Ergänzung.
  • Gehackte Frühlingszwiebeln: Ein Muss für Frische und Farbe.
  • Narutomaki: Die typische weiße und rosa Spiralrolle, die oft in Ramen zu finden ist, passt auch gut zu Udon.
  • Ei: Ein weich gekochtes Ei (Onsen Tamago) oder ein pochiertes Ei.
  • Nori: Streifen von getrocknetem Seetang.

Wie Sie Ihr Udon-Gericht mit einfachen Mitteln aufwerten können

  • Shichimi Togarashi: Eine japanische Gewürzmischung aus sieben Zutaten, die eine angenehme Schärfe und Komplexität verleiht.
  • Chiliöl: Ein paar Tropfen scharfes Öl für zusätzlichen Kick.
  • Gerösteter Sesam: Verleiht ein nussiges Aroma.
  • Ein Spritzer Limetten- oder Yuzu-Saft: Sorgt für eine erfrischende Säure.
  • Butter: Eine kleine Menge Butter kann den Geschmack von Yaki Udon wunderbar abrunden und cremig machen.

Experimentieren erlaubt: Ideen für eine Fusion-Küche mit Udon

Die Welt der Udon-Nudeln ist groß und lädt zum Experimentieren ein! Warum nicht einmal eine Udon-Suppe mit einer leichten Thai-Curry-Brühe versuchen? Oder Yaki Udon mit italienischen Kräutern und getrockneten Tomaten? Sie können Udon-Nudeln auch in einem westlichen Eintopf verwenden oder sie mit einer cremigen Carbonara-Sauce mischen. Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf und entdecken Sie neue Geschmackskombinationen. Die feste Textur der Udon-Nudeln macht sie zu einem überraschend vielseitigen Partner für viele verschiedene Küchenstile.

Udon Nudelteig kneten traditionell im Beutel

Für wahre Enthusiasten: Udon-Nudeln selber machen

Ist der Aufwand es wert? Geschmacklicher Unterschied zu gekauften Nudeln

Ich muss zugeben, wenn ich zum ersten Mal daran gedacht habe, Udon-Nudeln selbst zu machen, schien mir der Aufwand groß. Aber lassen Sie mich Ihnen sagen: Der Unterschied ist bemerkenswert! Selbstgemachte Udon-Nudeln haben eine unvergleichliche Frische und eine wunderbare Bissfestigkeit, die man bei vielen gekauften Varianten vermisst. Der Teig ist einfach, aber die Knetarbeit ist entscheidend für die Textur. Wenn Sie die Zeit und Lust haben, ist es definitiv eine Erfahrung, die sich geschmacklich auszahlt und Ihnen ein tieferes Verständnis für diese wunderbare Nudelart vermittelt.

Das 3-Zutaten-Rezept: Mehl, Wasser, Salz mehr braucht es nicht

Das Schöne am Udon-Teig ist seine Einfachheit. Sie benötigen lediglich drei Grundzutaten: Weizenmehl (Typ 405 oder 550 sind gut geeignet), Wasser und Salz. Das Verhältnis ist wichtig, aber auch die Qualität des Mehls spielt eine Rolle. Mit diesen wenigen Zutaten legen Sie den Grundstein für authentische, hausgemachte Udon-Nudeln.

Die traditionelle Knet-Technik (und wie Sie sie zu Hause umsetzen)

  1. Mischen Sie in einer großen Schüssel etwa 400g Mehl mit 1 Teelöffel Salz.
  2. Geben Sie nach und nach etwa 180-200 ml Wasser hinzu und vermischen Sie alles grob zu einem sehr festen Teig.
  3. Geben Sie den Teig in einen stabilen, lebensmittelechten Plastikbeutel (z.B. einen Gefrierbeutel).
  4. Verschließen Sie den Beutel gut und legen Sie ihn auf den Boden. Nun kommt der traditionelle Teil: Treten Sie mit sauberen Füßen auf den Teig im Beutel, um ihn zu kneten. Verteilen Sie Ihr Gewicht gleichmäßig und treten Sie für etwa 5-10 Minuten. Dies hilft, das Gluten zu entwickeln und den Teig elastisch zu machen.
  5. Nehmen Sie den Teig aus dem Beutel, falten Sie ihn mehrmals und legen Sie ihn wieder in den Beutel. Wiederholen Sie den Tritt-Vorgang für weitere 5-10 Minuten.
  6. Lassen Sie den Teig im Beutel für mindestens 1 Stunde bei Raumtemperatur ruhen.
  7. Rollen Sie den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 3-4 mm dick aus.
  8. Schneiden Sie den Teig mit einem scharfen Messer in ca. 3-4 mm breite Streifen.
  9. Kochen Sie die Nudeln in reichlich kochendem Salzwasser für 8-12 Minuten, je nach Dicke, bis sie al dente sind.

Mein Tipp: Wenn Sie die Fuß-Methode nicht anwenden möchten, können Sie den Teig auch mit den Händen oder einer Küchenmaschine kneten, es erfordert aber deutlich mehr Kraft und Zeit, um die nötige Festigkeit zu erreichen.

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Häufige Fehler vermeiden: Tipps für perfekte Udon

Warum werden meine Nudeln matschig? Tipps für die perfekte Konsistenz

  • Überkochen: Udon-Nudeln, besonders die vorgekochten, brauchen nur sehr kurz zum Erwärmen. Halten Sie sich an die Packungsanleitung oder kochen Sie sie nur, bis sie gerade gar sind.
  • Zu viel Wasser beim Kochen: Verwenden Sie immer reichlich Wasser, damit die Nudeln nicht aneinanderkleben.
  • Nicht abspülen (bei manchen Zubereitungsarten): Nach dem Kochen (besonders bei getrockneten Nudeln) sollten die Nudeln kurz unter kaltem Wasser abgespült werden, um die Stärke zu entfernen und ein Zusammenkleben zu verhindern. Bei Suppen-Udon ist dies nicht immer nötig, bei gebratenen Yaki Udon aber wichtig.
  • Zu wenig Kneten (bei selbstgemachten Nudeln): Die richtige Knettechnik ist entscheidend für die Textur.

Die Brühe schmeckt fade: So retten Sie Ihr Gericht

  • Mehr Dashi: Oft fehlt es einfach an der Umami-Basis. Fügen Sie etwas mehr Instant-Dashi-Pulver hinzu oder lassen Sie Kombu und/oder Shiitake-Pilze länger ziehen.
  • Sojasauce und Mirin anpassen: Schmecken Sie die Brühe ab und fügen Sie nach Bedarf mehr Sojasauce für Salzgehalt und Umami oder Mirin für eine leichte Süße hinzu.
  • Eine Prise Zucker: Manchmal kann eine winzige Menge Zucker die Aromen ausbalancieren und die Brühe runder machen.
  • Umami-Booster: Ein kleines Stück Kombu, das kurz in der Brühe mitkocht, oder ein paar getrocknete Shiitake-Pilze können den Geschmack enorm verbessern. Auch ein Spritzer Fischsauce (wenn nicht vegan) kann Tiefe verleihen.

Häufig gestellte Fragen

Die Basis bildet Dashi, ein japanischer Grundbrühe. Ergänzt wird sie durch Sojasauce (vorzugsweise helle Usukuchi) und Mirin, einen süßen Reiswein, für Geschmack und leichte Süße.

Udon sind dicke Weizennudeln mit einer charakteristischen zähen Textur. Ramen sind dünner und oft aus Weizen mit alkalischer Lösung, während Soba aus Buchweizen bestehen.

Ja, die Nudeln selbst sind meist vegan. Für eine vegane Brühe verwenden Sie eine Dashi-Alternative aus Kombu (Seetang) und Shiitake-Pilzen anstelle von Fischflocken (Katsuobushi).

Verwenden Sie reichlich kochendes Wasser, kochen Sie die Nudeln nicht zu lange und spülen Sie sie nach dem Kochen kurz mit kaltem Wasser ab, um Stärke zu entfernen.

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Autor Ekkehard Hohmann
Ekkehard Hohmann
Ich bin Ekkehard Hohmann und beschäftige mich seit über einem Jahrzehnt intensiv mit der Kulinarik. In dieser Zeit habe ich wertvolle Einblicke in die Trends und Traditionen der Gastronomie gewonnen. Mein Fokus liegt auf der Analyse regionaler Spezialitäten und der Förderung von nachhaltigen Kochpraktiken, die sowohl die Umwelt als auch die lokale Wirtschaft unterstützen. Als erfahrener Content Creator strebe ich danach, komplexe kulinarische Konzepte verständlich zu machen und sie für ein breites Publikum zugänglich zu gestalten. Ich lege großen Wert auf eine objektive und faktengestützte Berichterstattung, um sicherzustellen, dass meine Leser stets gut informiert sind. Mein Ziel ist es, Ihnen aktuelle und verlässliche Informationen über die Welt der Kulinarik zu bieten, damit Sie die Vielfalt und die Schätze dieser Branche entdecken können.

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